Schüleraustausch


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mit Istanbul

Im Schuljahr 2009/2010 haben wir einen neuen Austauschpartner gewonnen: Das Istanbul Lisesi (Gymnasium) in Istanbul.

In einer Stadt wie Mannheim mit einem hohen Anteil türkischstämmiger Bürger ist ein solcher Austausch besonders wertvoll. Auch an unserer Schule finden wir Schülerinnen und Schüler mit türkischem Hintergrund. Und wir finden viele Vorurteile, die meist darauf gründen, dass nur ein bestimmter Anteil der türkischstämmigen Bürger bewusst wahrgenommen wird. Mit unserem Austausch haben wir nun die Chance, türkische Schülerinnen und Schüler aus Istanbul und ihre Familien in ihrer Istanbuler Wirklichkeit kennen zu lernen und umgekehrt ihnen die deutsche Wirklichkeit zu zeigen.

Besonders vorteilhaft dabei ist, dass der Austausch durch Herrn Becker betreut wird, der acht Jahre am Istanbul Lisesi unterrichtet hat und daher mit den Gegebenheiten in Istanbul sehr gut vertraut ist.


Wir haben mit einer kleinen Gruppe von acht Schülern/innen begonnen, die vom 29. Oktober bis zum 7. November 2009 in Istanbul zu Gast waren. Der erste Rückbesuch fand im Juni 2010 statt.

Herr Becker

Istanbul 2009: ein Bericht von Nadine Schittko
Der Gegenbesuch in Mannheim 2010: ein Bericht von Maximilian Kellner
Pressebericht zu diesem Thema
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mit Moldawien

Schüleraustausch und Partnerabkommen zwischen dem Liceul Kogalniceanu Chisinau und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium

Am Geschwister-Scholl-Gymnasium Mannheim gibt es seit dem Schuljahr 2008/2009 einen Schüleraustausch, der die Städtepartnerschaft zwischen der moldauischen Hauptstadt Chisinau und Mannheim - im Jahre ihres 20-jährigen Jubiläums - intensiviert.

Passend zur Europawoche war es soweit: 14 Schüler der 10. und 11. Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Schulleiter Hans-Hermann Büchsel sowie die Lehrer Sonja Schmitt und Holger Steffan besuchten für eine Woche das moldauische Liceul Kogălniceanu in Chisinau. Zwei Jahre zuvor hatten beide Schulen die ersten Kontakte hergestellt.

Beim ersten Zusammentreffen am Dienstag, dem 9. Mai 2009,  wurden die Schüler von der Ständigen Vertreterin der Deutschen Botschaft, Frau Krummenauer, und der Direktorin des Chisinauer Gymnasiums, Frau Timofei, in der Aula begrüßt. Danach begann in den Klassen der gemeinsame Unterricht, bei dem die Mannheimer Jugendlichen einen Einblick in den Schulalltag ihrer Gastschule gewannen.

Die Neugierde, sich gegenseitig kennen zu lernen, war groß, und so entstanden gleich zu Beginn des Unterrichts viele interessante Diskussionen. Dabei fielen auch die hervorragenden Deutschkenntnisse der Moldauer Schüler auf. Das Kogălniceau-Gymnasium ist die einzige Schule in der Republik Moldau, in der das zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigende Deutsche Sprachdiplom erworben werden kann. Das Gymnasium fördert dadurch nicht nur die deutschen Sprachkenntnisse in Moldau, sondern hat auch eine Brückenfunktion für den deutsch-moldauischen akademischen Austausch.

Die beiden Direktoren (s. Foto) unterzeichneten im Beisein der deutschen Botschaft, der deutschen Lehrerin Heike Schuldt und der moldauischen Deutschlehrerinnen einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der beiden Schulen auf eine langfristige Basis zu stellen. Dabei wurde der Gegenbesuch der moldauischen Schüler in Mannheim für den Herbst 2009 verabredet.

Die deutschen Schüler erlebten die herzliche moldauische Gastfreundschaft in den Familien ihrer Gastgeschwister, die Verleihung des deutschen Literaturpreises und ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm, angefangen von der moldauischen Hauptstadt Chisinau bis zu dem Höhlenkloster der Stadt Orchei Vechi und der unterirdischen Weinstadt Cricova.

Herr Steffan



Anmerkung der Redaktion: Der erste Gegenbesuch der moldauischen Gäste fand vom 5. bis 11. Oktober 2009 statt.


Herbst 2010: Gegenbesuch der moldauischen Gäste in Mannheim
Pressebericht zu diesem Thema
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mit den USA

Seit dem Jahre 2004 gibt es einen Schüleraustausch mit der Souhegan High School in Amherst und der Mascenic High School in New Ipswich in New Hampshire im Nordosten der USA. Gemeinsam mit dem Liselotte-Gymnasium und dem Feudenheim-Gymnasium verbringen jedes Jahr im Herbst mehr als 30 Schülerinnen und Schüler ca. drei Wochen bei Gastfamilien, besuchen den Unterricht der Gastschulen und nehmen an zahlreichen Ausflügen, wie z.B. nach Boston oder Salem, teil. Begleitet werden sie von Lehrern und Lehrerinnen der drei Schulen.
Ein besonderer Höhepunkt ist die zweitägige Fahrt nach New York, wo das Empire State Building, das Rockefeller Center, Broadway und Fifth Avenue ebenso wie die Freiheitsstatue und Ellis Island und Ground Zero auf dem Programm stehen.
Der Gegenbesuch der amerikanischen Gastgeschwister findet im Frühjahr des darauffolgenden Jahres statt. So kamen im Schuljahr 2007/2008 13 Gastschülerinnen und -schüler zusammen mit drei Lehrkräften Ende April zu uns nach Mannheim.
Frau Schmitt

USA 2005: Schülerberichte
USA 2009: Bilder

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mit Frankreich

Seit vielen Jahren besteht an unserer Schule die Möglichkeit, an einem meist einwöchigen Austausch mit einer Partnerschule teilzunehmen. Dazu sind die Schüler in Gastfamilien mit einem gleichaltrigen Kind untergebracht, das dann auch den Gegenbesuch in Deutschland antreten sollte. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an mehreren Vormittagen am normalen Unterricht ihres Austauschpartners teil, mittags finden verschiedene kulturelle Exkursionen statt, die das Kennenlernen des Nachbarlandes ermöglichen. Leider nimmt in Frankreich die Zahl der Deutschlernenden stark ab, so dass meist nur ein Kollege an der entsprechenden Schule das Fach Deutsch unterrichtet. Um dieses Defizit auszugleichen, haben wir in den vergangenen Jahren mit unterschiedlichen Schulen (Bordeaux und Toulon) und mit Jugendlichen aus verschiedenen Altersstufen (Klasse 8 bis Klasse 12) einen Austausch durchgeführt. Momentan sind wir gerade dabei, mit einem collège" (bis Klasse 9 im deutschen Schulsystem) in Toulon neue Begegnungsmöglichkeiten zu eruieren und hoffen dadurch, auch in Zukunft die Anwendung der Fremdsprache in der konkreten Alltagssituation für unsere Schülerinnen und Schüler erfahrbar werden zu lassen.
Frau Beck
Frau Hunsicker-Gavoille

Toulon 2011: ein Schülerbericht von Nele Grießhaber
Toulon 2009: ein Schülerbericht von Christian Siebert
50 Jahre Städtepartnerschaft Mannheim-Toulon
Toulon 2006: ein Schülerbericht
Ein Schülertext über das Leben in einer französischen Familie
Ein Schülertext über die Stadt Toulon

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mit Brasilien

Schon seit 1994 besteht zwischen unserem Gymnasium und dem Colègio Visconde de Porto Seguro in der Metropole Sao Paulo in Brasilien ein Schüleraustausch.

Das Colègio ist eine Privatschule, die zu den größten und erfolgreichsten Begegnungsschulen Südamerikas zählt.
Alle Schüler lernen Deutsch als erste Fremdsprache und legen während ihrer Schulzeit die Sprachdiplomprüfung Deutsch ab. Entsprechend groß ist die Nachfrage auf brasilianischer Seite, einige Wochen in einer deutschen Familie zu verbringen.

Die brasilianischen Schüler erleben Deutschland im Winter. Sie treffen Ende Dezember in Mannheim ein und bleiben in der Regel bis Anfang oder Mitte Februar.
Einige Monate später reisen unsere Gymnasiasten dann in das ferne Brasilien zu ihren Partnern.

Die jeweiligen Schulen verpflichten sich, den Schülern ein vielfältiges Programm zusammenzustellen, das ihnen Einblicke in das kulturelle, politische und wirtschaftliche Leben des Gastlandes ermöglicht.

Auch wenn sich unser Austausch deutlich von einem rein touristischen Aufenthalt in Brasilien unterscheidet, so erleben die Schüler dennoch auch die faszinierende Schönheit des Landes bei Fahrten zu den Barockstädten Minas Gerais, Rio de Janeiro und Umgebung sowie natürlich auch zu den spektakulären Wasserfällen von Foz do Iguacu im Süden des Landes.

Um den steigenden Anforderungen von Wissenschaft und Wirtschaft in einer globalisierten Welt gerecht zu werden, ist die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen zu einer wichtigen übergreifenden Aufgabe von Schule geworden.
Ein Austausch kann in dieser Hinsicht einen großen Beitrag leisten, indem er kulturkundliche und historisch-politische Kenntnisse vermittelt, aber auch zu einem reflektierten Verständnis der eigenen kulturellen Tradition anregt.

Der Bildungsplan stellt zu den gesellschaftlichen Entwicklungen fest: "Das wirtschaftliche und politische Zusammenwachsen der Welt erhöht die Zahl der Beziehungen, in die die Menschen zueinander treten."
Dies bietet Chancen, aber auch die Gefahr von interkulturellen Missverständnissen.
Die Bildungsplaner folgern: "Darum wird ... das Lernen von Sprachen und das Verstehen fremder Lebensformen für den Einzelnen und die jeweilige Gesellschaft überaus wichtig."

Mit unserem Austausch bieten wir unseren Schülern eine einmalige Gelegenheit, nicht nur ein wunderschönes Land Südamerikas entdecken zu können, sondern sich auch mit einer anderen kulturellen und sozialen Lebenswelt auseinanderzusetzen.
Wir hoffen - mit dieser Begegnung - mit einen Beitrag zu leisten, Schüler und Schülerinnen zu toleranten und weltoffenen Bürgern zu erziehen.

Informationen zum Colegio Visconde de Porto Seguro findet man unter: www.portoseguro.org.br Wenn das Wort "intercambio" angeklickt wird, erhält man Artikel in deutscher Sprache zum Schüleraustausch.


Frau Rohrmann
Frau Palli
Frau Gingeleit


Pressebericht zu diesem Thema